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Teil 6: Drei einfache Übungen, die sofort bei Begegnungen helfen

  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Manchmal braucht man etwas, das sofort funktioniert – ohne großes Training, ohne Druck, ohne Perfektion. Diese drei Übungen sind leicht umzusetzen, alltagsnah und unglaublich wirksam.

Sie helfen deinem Hund, sich zu regulieren, Abstand zu halten und Begegnungen besser zu meistern.


Person mit Hund in Wald auf Weg; Hund sitzt aufmerksam. Zweite Person führt weißen Hund spazieren. Sonniger Tag, grüne Bäume.
Die Teilnehmer üben Hundebegegnungen im Wald mit Geduld und der richtigen Technik.

Übung 1: Der „Ankerpunkt“

Der Ankerpunkt ist ein Ort, an dem dein Hund kurz zur Ruhe kommen kann – mitten im Spaziergang.


So funktioniert’s:

  • Du bleibst stehen.

  • Du verlagert dein Gewicht leicht nach hinten.

  • Die Leine bleibt locker.

  • Dein Hund darf schnüffeln, schauen, atmen.

Warum das hilft:

  • dein Hund kann sich sammeln

  • er kann Reize einordnen

  • er kommt aus der Bewegungsspannung raus

  • du bekommst Zeit, die Situation zu bewerten

Der Ankerpunkt ist kein „Sitz“ oder „Platz“. Er ist ein Moment der Regulation.


Übung 2: Das „Wechselspiel“

Eine wunderbare Übung, um Bewegung zu nutzen, ohne hektisch zu werden.

So geht’s:

  • Du gehst ein paar Schritte.

  • Dann wechselst du ruhig die Richtung.

  • Dein Hund folgt dir.

  • Wieder ein paar Schritte.

  • Wieder ein Richtungswechsel.

Warum das wirkt:

  • dein Hund orientiert sich an dir

  • ihr bleibt in Bewegung

  • die Spannung wird verteilt

  • dein Hund kommt aus dem Fixieren raus

  • du führst, ohne zu ziehen

Das Wechselspiel ist besonders hilfreich, wenn dein Hund „nach vorne kippt“.


Übung 3: „Beobachten & Atmen“

Eine der unterschätztesten Übungen – und unglaublich effektiv.

So funktioniert’s:

  • Du bleibst stehen.

  • Du atmest bewusst ruhig aus.

  • Dein Hund darf den anderen Hund anschauen.

  • Du wartest, bis dein Hund wieder wegschauen kann.

  • Dann geht ihr weiter.

Warum das hilft:

  • dein Hund lernt, dass Schauen erlaubt ist

  • er lernt, dass er nicht reagieren muss

  • er kann Reize verarbeiten

  • du bleibst ruhig und klar

  • ihr nehmt Druck raus

Diese Übung ist perfekt für Hunde, die schnell fixieren oder unsicher sind.


Fazit:

Diese drei Übungen sind:

  • einfach

  • alltagsnah

  • sofort umsetzbar

  • ohne Druck

  • ohne Kommandos

  • hochwirksam

Sie helfen deinem Hund, sich zu regulieren – und sie helfen dir, Begegnungen aktiv zu gestalten.


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